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Huelva

Ein weiterer Naturpark befindet sich nördlich in der waldreichen Sierra de Aracena und dann gibt es auch noch den Picos de Aroche (184.000 Hektar groß) am westlichen Ende der Sierra Morena. In den hohen Eichenwäldern haben Wildschweine, Hirsche und auch kleinere Raubtiere (Steinmarder, Wiesel, Ginsterkatze, Dachs) ihren natürlichen Lebensraum gefunden.

Die Stadt Huelva liegt zwischen den Flüssen Rio Tinto und Rio Odiel. Huelva wurde 1258 durch Alfons X. erobert und ging gegen Ende des 15. Jahrhundert an die Krone. Leider ging ein Großteil seines künstlerischen und baulichen Erbes bei Erdbeben, die diese Gegend im 18. Jahrhundert heimsuchten, verloren. Dank der Widerherstellungsarbeiten können zahlreiche Denkmäler auch heute noch bewundert werden.
San Pedro; auf den Überresten einer maurischen Moschee wurde im 16. Jahrhundert die Kirche errichtet.
Paseo de las Palmeras de Santa Fe; die heutige Kathedrale befindet sich im Innern des ehemaligen Klosters Convento de la Merced.
Iglesia de la Concepción; die Kirche blieb ebenfalls vom Erdbeben verschont.
Im Stadtzentrum sind vor allem die Plaza San Pedro, die Plaza de las Monjas und die Plätzchen Quintero Báez, aber auch Parkanlagen in der Nähe der Hafenanlage einen Besuch wert.

Jedes Jahr in der Pfingstwoche ziehen Pilger (Spaniens größte Wallfahrt) aus ganz Andalusien mit farbenprächtig geschmückten Ochsenkarren zur Kirche El Rocío, wo die wundertätige Madonna im Mittelpunkt ihrer Verehrung steht.

Südlich von Huelva, an der Mündung des Rio Tinto, erinnert ein 36 m hohes Monumentalbildnis an Christoph Kolumbus. Es wurde aus Granit geschlagen und 1929 an der Küstenstrasse aufgestellt. Ganz in der Nähe befindet sich das Franziskanerkloster La Rábida aus dem 15. Jahrhundert. Dort nahm Kolumbus an einer letzten Messe auf spanischem Festland teil. Wenige Kilometer nach dem Kloster erreicht man die Ortschaft Palos de la Frontera.
Hier war vor Jahrhunderten ein Atlantikhafen, von dem aus der "Amerika-Entdecker" im August 1492 in See stach. Weiter im Norden, findet man das Höhlenstädtchen Aracena. Hier kann man eine natürliche Höhle, die Grutas de las Maravillas, mit 12 Sälen, und 6 indirekt beleuchtete Seen bei angenehmer musikalischer Begleitung bewundern.
Die Costa de la Luz dehnt sich bis zur portugiesischen Grenze. Dort an der "Küste des Lichts", rollen die wellen des rauen Atlantiks gegen Andalusien. Im Vergleich mit der Sonnenküste sind die Strände weit weniger frequentiert.

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