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Auswandern nach Spanien

In Spanien Steuern zahlen

Steuern zahlen in Spanien

Die Sozialversicherung in Spanien umfasst Leistungen in den Bereichen Alter, Behinderung, Mutterschaft, Krankheit, Gesundheitsvorsorge und Arbeitslosigkeit. Alle Arbeitnehmer und Selbstständigen müssen sich bei der spanischen Sozialversicherungsanstalt (INSS) und beim Instituto Nacional de Salud (INSALUD) anmelden. Für Arbeitnehmer erledigt der Arbeitgeber die Anmeldeformalitäten. Er zieht monatlich Beträge für die Sozialversicherung vom Gehalt ab. Sie erhalten einen Sozialversicherungsausweis (cartilla de la seguridad social), der Sie zu kostenloser ärztlicher Versorgung bei Vertragsärzten der INSALUD und in öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren berechtigt. Die Sozialversicherung übernimmt rund 60 Prozent der Arzneimittelkosten. Beim Zahnarzt sind nur wenige Leistungen durch die Versicherung abgedeckt - hier empfiehlt sich eine private Zusatzversicherung.

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Seit dem 1. Januar 2007 gelten in Spanien neue Steuergesetze. Im Rahmen einer umfassenden Reform wurde das Einkommensteuersystem vereinfacht - seither gibt es nur noch vier Stufen. Die Einkommensteuer setzt sich aus einer zentralstaatlichen Steuer und Steuern der autonomen Regionalkörperschaften zusammen - falls die Regionalkörper-schaften keinen eigenen Steuersatz festgelegt haben, aus der zentralstaatlichen Steuer und einem ergänzenden Steuersatz. Beide Steuern zusammen ergeben dann die tatsächliche Steuerbelastung. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie bei der spanischen Steueragentur (Agencia Tributaria).

Bei der Einkommensteuer wurde der Spitzensteuersatz auf 43 Prozent gesenkt. Jahreseinkommen bis zu 17.707,20 € werden mit 24 Prozent besteuert. Wer zwischen 17.707,21 € und 33.007,19 € verdient, bezahlt einen pauschalen Grundbetrag von 4.249,73 €. Dieser Grundbetrag wird vom Jahreseinkommen abgezogen; auf das restliche Einkommen werden 28 Prozent Steuern erhoben (die Bemessungsgrenze liegt dabei jedoch bei 15.300 €). Auf Jahreseinkommen zwischen 33.007,20 € und 53.407,19 € wird ein Pauschalbetrag von 8.533,73 € erhoben; der Restbetrag des Einkommens (maximal jedoch 20.400 €) wird mit 37 Prozent besteuert. Wer mehr als 53.407,20 € verdient, zahlt einen Grundbetrag von 16.081,73 € und auf das restliche Einkommen 43 Prozent Steuern (Stand: 2009).

Ein Beispiel: Wer 30.000 € brutto pro Jahr bekommt, führt pauschal 4.249,73 € ab. Das restliche zu versteuernde Einkommen beträgt 30.000 € - 4.249,73 € = 25.750,27 €. Da dieser Betrag die maximale Besteuerungsgrundlage von 15.300 € übersteigt, fallen 28 Prozent von 15.300 € an, also 4.284 €. Die gesamte Steuerbelastung beträgt damit 4.249,73 € + 4.284 € = 8.533,73 €. Man führt also insgesamt ein knappes Drittel des Bruttoeinkommens an das Finanzamt ab.

Der Titel enthält neben den Haupt-Gesetzestexten der Besteuerung der sog. Nicht-Residenten und des span. Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes auch die amtliche Aufstellung der sog. Steuerparadiese und das neue deutsch-spanische Doppelbesteuerungsabkommen aus 2011. Alle Texte sind zweisprachig nebeneinanderstehend (synoptisch) wiedergegeben und somit ideal im Mandanten bzw. Steuerberatergespräch zu verwenden. Gesetzesstand: 01.08.2011.
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Der Arbeitgeber trägt den Hauptanteil der Sozialversicherungsbeiträge. Der Arbeitnehmeranteil an den Sozialabgaben beträgt 6,35 Prozent. Dieser Beitrag deckt die Versicherungsbereiche Krankheit/Geldleistungen, Pflege, Invalidität, Alter, Hinterbliebene und Arbeitslosigkeit ab und enthält außerdem eine Berufsausbildungsabgabe. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt für die Mehrheit der Arbeitnehmer bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.074,10 €. Darüber hinaus gibt es elf Berufsgruppen mit unterschiedlichen Beitragsbemessungsgrenzen. Die Versicherungsbereiche Krankheit/Sachleistungen und Familienleistungen sind steuerfinanziert. Die Versicherungsbeiträge für Arbeitsunfälle/Berufskrankheiten gehen zulasten des Arbeitgebers. Angaben über die aktuellen Beiträge erhalten Sie bei der Seguridad Social.

Seit Januar 2012 im Rahmen der aus Eurokrise und Finanzkrise folgenden notwendigen Haushaltsstabilität werden die Steuersätze in allen Einkommensstufen für vorübergehend 2 Jahre, (2012 und 2013) angehoben. Ob die Steuererhöhung danach wieder zurückgenommen wird, wird die Zukunft zeigen. Des Weiteren wurden neue Steuerstufen im oberen Einkommensbereich geschaffen.

Einkommen:
bis 17.707,20 € → 24,75 %
bis 33.007,19 € → 30,00 %
bis 53.407,00 € → 40,00 %
bis 120.000,00 € → 47,00 %
bis 175.000,00 € → 49,00 %
bis 300.000,00 € → 51,00 %
über 300.000,00 € → 52,00 %

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