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Andalusiens Sehenswürdigkeiten

Jaén
Andalusien - Jaén

Jaén

Die Provinz Jaén zählt zu den vergleichsweise weniger besuchten Gebieten Andalusiens und eignet sich ideal für Entdeckungstouren. Die natürlichen Reichtümer bestehen vor allem in den Olivenhainen, den größten der Welt. Ein grünes Netz von Olivenbäumen dehnt sich auf roter, gelber, brauner und weißer Erde aus und ringsherum graues Gebirge.

Jaén gehört zu den Stilleren im Lande, doch braucht sich die Provinzhauptstadt mit ihrer baulichen Pracht nicht hinter anderen zu verstecken. Hoch über Jaén erstreckt sich das Castillo de Santa Catalina über einen weithin sichtbaren Hügel. Die imposante Burganlage geht auf die Mauren zurück. Die Festung wurde in Teilen in ein Luxushotel umfunktioniert. So kann man im Kuppelsaal des Hotel Parador der fernen Vergangenheit im neuzeitlichen Komfort gedenken.

In der Stadt scheinen alle Wege zur Kathedrale zu führen. Der Dom birgt in seinem Inneren bemerkenswerte und sorgfältig bewahrte Kunstschätze.

Inmitten einer kostbaren Ansammlung von Kirchen am Platz Santa Luisa de Marillac liegen die maurischen Bäder von Jaén. Die erst 1913 unterhalb des Palacio de Villardompardo entdeckten Bäder sind erst seit 1984 der Öffentlichkeit zugänglich. und wahrscheinlich die heute besterhaltenen in ganz Spanien. Sie stammen aus dem 11. Jahrhundert und sind allgemein bekannt unter dem Namen Baños de Ali, die Bäder des Ali, eines berühmten maurischen Königs, der Jaén regierte.

In der Nähe der Bäder befinden sich die Kapelle San Andrés und die Kirche San Juan. Nicht weit davon liegt die Universität Jaén, heute das Kloster Santo Domingo. Im Zentrum des volkstümlichen Stadtviertels La Magdalena, in dem noch heute römische und arabische Einflüsse zu spüren sind, zeigt die Kirche, Iglesia de la Magdalena stolz ihr gut erhaltenes Portal aus dem 15. Jahrhundert.

Nahe der Kathedrale sind noch andere herrliche Denkmäler zu besichtigen, wie der Bogen Arco de San Lorenzo. In der Nähe der Alameda de Calvo Sotelo und des Stierkampfplatzes ist das einzige noch erhaltene Stadttor zu sehen, die Puerta del Ángel. Daneben erhebt sich das Kloster Convento de las Bernardas.
Ganz in der Nähe des Parque de la Victoria und der Plaza de la Batalla kann dem Provinzmuseum ein Besuch abgestattet werden.

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Baeza und Úbeda zählen mit ihren prachtvollen Renaissancebauten zu den architektonischen Schatzkammern Andalusiens. Úbeda bietet eine Fülle an Monumenten und lauschigen Plätzen. Besonders malerisch ist die Plaza del Primero de Mayo. Hinter Rosengärten auf der Plaza de Vázques de Molina steht die Kirche Sacre Capilla del Salvador. Die Fassade der im 16. Jahrhundert von den Architekten Diego de Siloé und Andrés de Vandelvira erbauten Kirche bestimmt den Platz.

Strategisch günstiger Startpunkt für einen Stadtrundgang in Baeza ist die Plaza del Pópulo mit ihrem zentralen Löwenbrunnen und dem zinnengekrönten Villalar-Torbogen aus dem 16. Jahrhundert. Wenn man die Puerta de Jaén durchquert und die Straßen Romanones und Beato Ávila entlanggeht, so erreicht man den Palast Jabalquinto. Seine raffiniert dekorierte Fassade scheint die schlichte Kirche Santa Cruz in den Schatten stellen zu wollen.
In der Nähe des Palastes gewährt die gotische Kirche von Baeza den herrlichen Anblick der Puerta de la Luna, welche aus dem 13. Jahrhundert stammt. Im Zentrum des Platzes fällt der originelle Brunnen Santa Maria ins Auge.

Gegenüber der Kathedrale erhebt sich das ehemalige Universitätsgebäude, in dem heute das Konzilseminar San Felipe Neri seinen Sitz hat. In der Strasse San Pablo scheint die alte Kirche mit den übrigen Palästen und Häusern aus derselben Zeit um die Gunst des Besuchers zu rivalisieren. Man stößt nacheinander auf die Casa Cabrerea und die Casa Acuña und die Paläste Cerón und Condes und ebenso der Palast Carcíez. An der Strasse Paseo de la Constitución befindet sich der Balcón del Concejo und ganz in der Nähe das wunderbare Rathausgebäude. In Baeza trifft man noch viele andere einzigartige Gebäude an. Unter den Klöstern ist vor allem das von San Francisco hervorgehoben.

Folgt man dem Guladalquvir von Baeza flussaufwärts, dann erreicht man in etwa einer Autostunde die waldreiche Sierra de Cazorla, ein bis 2000 m hohes Gebirge, das durch seine reiche Flora und Fauna bekannt ist und als Nationalpark unter besonderem Schutz steht. Eine versteckte Schönheit der Sierra de Cazorla ist die Brücke von Herrerías über den Guladalquvir, der im Cazorlagebirge entspringt und bis in den äußersten Westen zum Antlantik fließt. Eine weitere Sehenswürdigkeit hier ist die Burg von La Iruela. Die imposante Festungsanlage wurde von den Mauren errichtet und dann von den Christen erneuert. Der Ort Cazorla liegt am Rand der Sierra de Cazorla und wird vom Castillo de la Yedra überragt, einer ursprünglich maurischen und im 14. Jahrhundert von den Spaniern ausgebauten Festung.

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